WORKING OUT LOUD MIT BMW - WAS BRAUCHEN WIR FÜR EINE GESUNDE DIGITALE ZUKUNFT? 3 ZUTATEN

Vielen Dank liebe Ilona Libal, dass ich Teil des „Working Out Loud“-Abends sein durfte. Ilona, eine ehemalige Kollegin bei BMW, gab mir die Möglichkeit an diesem Abend eine kurze Session zu halten. Als ich mich vorbereitete, entstand ist dieser Blogbeitrag. :)


Ja, wer bin ich – Miriam Nagler. Meine Firma heißt „Digital „M“ – Communication & Health“.

 

Vor ca. 2 Jahren beschloss ich, mich mit einer VISION selbstständig zu machen.

 

„Ich möchte Menschen in eine gesunde digitale Zukunft führen.“ Und am besten möglichst viele. 

 

Durch meine Yogaausbildung zusätzlich zum Wissensmanagement-Master, wurde mir immer mehr bewusst, dass die beiden Themen Digitalisierung & Konzentration bzw. Achtsamkeit in Zukunft ein unzertrennliches Paar sein müssen.

 

Also habe ich überlegt, was für eine gesunde digitale Zukunft notwendig ist. Es kann ja nicht sein, dass das nur heißt – wir tragen eine Smart Watch oder ein Fitbit, das uns zu 10000 Schritten gratuliert oder sagt: „Faulpelz – beweg dich mal :).“

Wenn unsere Zukunft immer digitaler und schneller wird -

Der CODE (01) die Welt regiert.

Alles kontrollierbar wird. Was ist dann der Gegenpol dazu, um die Balance wiederherzustellen? Es ist das VERTRAUEN – Vertrauen in uns selbst und Vertrauen in andere.

#1-Vertrauen

Dann habe ich angefangen über Vertrauen zu recherchieren und nachzudenken. Es wurde z.B. geschrieben, dass diejenigen, deren Vertrauen auf einer Skala von 1-10 bei einer 8 liegt, 20 % mehr verdienen als die „Misstrauischen“. Die zu Gutgläubigen verdienen allerdings auch wieder um 7% weniger.

Und es wurde auch geschrieben, dass Vertrauen ein kleines Wunder im Gehirn ist, da es Komplexität minimiert. Wer in Zukunft alles kontrollieren möchte, wird irgendwann verrückt oder „endet im Burnout“.

 

"Was baut denn Vertrauen auf? Wie kann ich das Vertrauen stärken?"

 

Ich glaube da sind die Working-Out-Loud-Circles, die in der Gruppe ein 12-wöchiges Konzept nach Leitfaden von John Stepper durchlaufen schon sehr weit.

Es sind starke und schwache Beziehungen, in denen man sich authentisch und offen kennenlernt und diskutiert, die Vertrauen schaffen. Es ist Verständnis für die Beweggründe anderer – vor allem auch generationenübergreifendes Verständnis. Die Werte des anderen herausfinden und verstehen – authentisch zu sein. Das alles baut Vertrauen auf – egal ob privat oder beruflich.

 

An dieser Stelle, gab ich den Teilnehmern eine kleine Aufgabe: „Diskutiert mal mit Eurem Nachbarn ca. 5 Min: Was bedeutet Vertrauen einerseits privat? Andererseits beruflich?

Diese Fragen entfachten eine spannende Diskussion über Vertrauen in Entscheidungsprozessen bis zurück zum Urvertrauen eines Menschen. 

 

Was benötigen wir sonst noch für eine gesunde digitale Zukunft?

#2-digitale kompetenz

Digitale Kompetenz“ – ein Schlagwort unter dem man so ziemlich alles findet – nur keine klare Definition. Doch eines steht fest: Ohne einen gewissen Grad an digitaler Kompetenz geht es heute nicht mehr. Trotzdem kann man nicht „alles können“ – vielerlei Technik müssen wir „blind“ Vertrauen schenken. :)

 

"Ohne Kommunikation ist alles nichts." So besagt das Sprichwort. Die Kompetenz der Mitarbeiter zusammenarbeiten und kommunizieren zu können ist für Unternehmen ausschlaggebend – denn ohne dies kann keine Vernetzung und auch kein Ergebnis entstehen. Wäre es nicht das Schlimmste in einer hochgradig vernetzten Welt, nicht mehr kommunizieren zu können? Wenn das Level digitaler Kompetenz bzw. die Art und Weise der Kommunikation in unterschiedlichen Altersgruppen allerdings weit auseinandergeht – können wir dann noch erfolgreich zusammenarbeiten?

 

"Welche Frage können wir uns hier stellen? Wo kann ich meine digitale Kompetenz ggf. noch ein bisschen ausweiten? Arbeite ich selbst digital? Was möchte ich privat noch digitalisieren? Was soll so bleiben? Wo braucht es auch tatsächlich mehr den Stift?"

 

Auch hier gab es eine kleine Aufgabe: Diskutiert mit Eurem Nachbarn die Frage: Was würde ich gerne digitalisieren? Was stört mich an der Digitalisierung?

Angeregt sprachen wir in der Runde über das Bedienen digitaler Systeme und Tools, die Kompetenz seriöse Internet-Seiten von unseriösen unterscheiden zu können, die Unterschiede in der Kommunikationsweise sowie über Datenschutz und Privatsphäre.

Dies führte uns automatisch zu meiner dritten Zutat für eine gesunde digitale Zukunft.

#3-Achtsamkeit & Prävention

Ein Modebegriff. Achtsamkeit bedeutet in diesem Zusammenhang für mich die Kompetenz entscheiden zu können, ob es eine Nachricht oder Mail jetzt gerade braucht oder nicht. Die Möglichkeiten der Kommunikation überfluten uns. In der Arbeitswelt heißt das: "Schreibe ich diese Antwort jetzt oder überlege ich „richtig“ und schreibe später eine gesamthafte Mail?" Genauso im Privaten – wäre es nicht besser eine halbe Minute zu telefonieren, als eine Diskussion über Whatsapp 5 Stunden zu verzögern? Das bedeutet bereits Achtsamkeit. Durch die Kurzlebigkeit unserer Informationen, die Hypergeschichte und ständige Trigger/Reize sinkt unsere Aufmerksamkeitsspanne, wie Studien beweisen.

 

Je mehr Digitalisierung, desto mehr Achtsamkeit & Selbstmanagement sind erforderlich.

 

Das alles können wir nur tun, wenn wir uns fit und gesund fühlen. Wenn wir unsere Wirbelsäule, die uns den ganzen Tag trägt, mobilisieren und so selbst flexibel bleiben. Wenn wir uns präventiv um unseren Körper – unsere physische Basis – kümmern.

 

Deshalb lud ich den BMW-Working-out-loud-Circle zu guter Letzt ein, sich aufzurichten, sich zu strecken und zu drehen. Und vor allem zu atmen. 

 

"WE ARE MADE TO CHANGE."

 

In diesem Sinne lasst uns in eine gesunde digitale Zukunft starten.

 

Danke!

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